Pants with Pockets

Ein Projekt von Netta Gaash, May Chen, Laura Oldörp und Janna Lichter
Hochschule Düsseldorf und Bezalel Academy of Arts and Design
mit Prof.*in Anja Vormann

Pants with Pockets handelt von fünf Protagonist*innen und ihrer Reflexion mit persönlichen und gemeinsamen Erfahrungen in unserer patriarchalischen Welt. Das Projekt versucht bestehende binäre Narrative und Rollenbilder aufzubrechen und eine hierarchiefreie Kameraarbeit als queer-feministische Praxis zu entwickeln.

Ein videobasierendes Gespräch. Wir sitzen im Kreis und sprechen über Gender. Die Kamera steht in der Mitte, so dass wir uns die Aufgabe des Filmens teilen können. Das Projekt ist ein offenes Gespräch zwischen fünf israelischen und deutschen Student*innen aus dem Bereich Kunst und Design. Es ist ein Gespräch über persönliche und gemeinsame Erfahrungen zum Thema Gender in unseren unterschiedlichen Gesellschaften. Wir wollen bestehende binäre Konzepte und Rollenbilder durch die queer-feministische Praxis und der nicht-hierarchischen Kameraarbeit dekonstruieren. Unser Ziel ist es, einen offenen Prozess des Filmemachens zu entwickeln, in dem Genderfragen in Bezug auf Familie, Beziehungen, Medien, Gesellschaft, Rassismus, Bildung, Film, Bilder und Freiheit diskutiert werden. Wir sehen das Projekt als eine Möglichkeit, unsere Gedanken und Emotionen über unsere Gesellschaft zu teilen. Der Film macht sichtbar, was uns in uns in der Gesellschaft stört, was wir verändern möchten, und wie wir über die Kunst eine neue Kommunikation finden können.