Queer Cinema Berlin

Ein Projekt von Laura Oldörp & Janna Lichter
University of Applied Sciences Düsseldorf
mit Prof.*in Anja Vormann

Gemeinsam mit der queeren jüdischen Community in Berlin entwickeln wir ein offenes Kinoformat im urbanen Raum, in dem man über vielschichtige Perspektiven jüdischen Lebens sprechen kann.

Wir wollen eine Plattform starten – für den persönlichen, historischen, sozialen und künstlerischen Austausch sowie für die Vernetzung und Weiterbildung. Dazu schauen wir Filme, sprechen über Filme, suchen nach verschiedenen Zugängen zu Queerness und jüdischem Leben und wählen Filme für das offene Kino aus.

Trotz der Tatsache, dass es viele Filme über queeres jüdisches Leben gibt, werden nur wenige im öffentlichen Diskurs gezeigt. Queere Filmemacher*innen bleiben oft unterrepräsentiert. Mit dem Projekt wollen wir ein Umdenken in der Filmbranche anstoßen. Unser offenes Kino setzt sich für die Sichtbarkeit von Queerness vor und hinter der Kamera ein.

Über das offene Kino, das in Berlin – im urbanen Raum – stattfindet, schauen und diskutieren wir die ausgewählten Filme mit Menschen vor Ort. Wir wollen die Idee des Kinos in Bezug auf die Gemeinschaftsidee eines Kibbuz öffnen. Kino als gemeinsame Leinwand, als ein Fenster zur Welt. Ebenso sehen wir das Kino als eine Heterotopie, in der eine unendliche Anzahl verschiedener Welten auf einer Leinwand zusammenkommen.

Film Ideen

City of Borders, Yun Suh