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Ein Projekt von Marco Tapia Saavedra,
Europa-Universität für angewandte Wissenschaften Berlin
mit Prof.*in Katharina Mayer

Ich möchte ein Projekt entwickeln, das über LGTBIQ+ Menschen in Israel spricht. Wie ist es, lesbisch, homosexuell, transsexuell, bisexuell, inter oder queer zu sein in einem Land, das sehr von Tradition geprägt ist. Was bedeutet es, im heutigen Israel LGTBIQ+ zu sein?

Mein Interesse am Porträtieren von Menschen begann mit meinem Fotografie-Studium an der UE in Berlin. Seitdem arbeite ich seit drei Jahren an einem persönlichen Projekt, bei dem es darum geht, Menschen zu porträtieren und zu versuchen, einen Moment der Wahrhaftigkeit in ein Foto zu bekommen. Ich stelle einfache Fragen über Glück, den Sinn des Lebens und seine verschiedenen Schattierungen – während wir erfahren und erleben.

Später habe ich erkannt, dass diese einfachen Fragen zu den tiefgründigsten Antworten führen können, die es meinen Subjekten erlauben, ihre Fassade abzulegen, die sie die meiste Zeit aufrechterhalten, wenn sie vor der Kamera stehen.

Ich komme aus einem ziemlich religiösen, sexistischen, traditionellen Hintergrund und habe aus erster Hand gesehen und erlebt, wie diese Faktoren auf verschiedenen Ebenen jemanden beeinflussen können, der sein Leben nicht nach diesen gesellschaftlichen Normen regelt. Als ein Teil des LGTBIQ+ Community möchte ich die Gelegenheit nutzen, mein Bestreben und meine Fähigkeit als Fotograf einzubringen, um zu erforschen wie sich meine Realität auf Menschen in Israel auswirkt.

Copyright © Marco Tapia Saavedra
Copyright © Marco Tapia Saavedra
Copyright © Marco Tapia Saavedra

Post and photographs by Marco Tapia Saavedra, student of the University of Applied Sciences Europe (BTK).
Do not use these photographs without consent as they belong to the personal archive of the photographer.